Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung 2 Internationales Kolloquium 1983 in Leipzig Richard Wagner – Leben, Werk und Interpretation
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Herausgeber: Richard-Wagner-Verband-Leipzig e.V.
Vorwort von Thomas Krakow
Geleitwort von Werner Wolf
ISBN: 978-3-86729-046-3
Preis: 19,80 Euro
1. Auflage 2010
Sax-Verlag, Beucha
Format: 14,8 x 21 cm
336 Seiten, 2 einfarbige Abbildungen
kartoniert
Zum 25. Jahrestag seines Bestehens im Mai 2008 gab der Richard-Wagner-Verband-Leipzig e.V. Band 1 seiner Reihe »Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung« heraus, der unter dem Titel »Leipziger bekennen sich zu Wagner« neun Aufsätze namhafter Autoren versammelte. Als Redebeiträge zum Kolloquium anlässlich des 125. Todestages von Wagner gehalten, reichte das Themenspektrum vom sächsischen Hintergrund des »Rienzi« als bedeutendster deutscher und europäischer Vormärzoper über Wagners politisches und soziales Engagement, sein Verhältnis zur Religion bis zu den Sternstunden der Inszenierungskunst seiner Musikdramen an der Oper Leipzig.
Band 2 widmet sich schon beinahe verloren gegangenen Beiträgen zu Leben, Werk und Interpretation Richard Wagners, die anlässlich des Internationalen Kolloquiums 1983 in Leipzig gehalten worden sind.
»Von faszinierender und ungebrochener Aktualität: das Werk Richard Wagners« – so überschrieb die Leipziger Volkszeitung ihren Artikel über das internationale wissenschaftliche Richard-Wagner-Kolloquium, das vom 10. bis 12. Februar 1983 anlässlich des 100. Todestages des großen Leipziger Komponisten im Gewandhaus zu Leipzig stattfand. Rund 300 Musik- und Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Ästhetiker, Regisseure, Dramaturgen, Interpreten, Pädagogen und Studenten aus zwölf Ländern hatten sich versammelt, um das Phänomen Wagner und seine Bedeutung für die Gegenwart allseitig und umfassend zu erörtern. In drei Sektionen beschäftigten sich die Teilnehmer mit Wagners Biografie und Werk, Dramaturgie und Komposition sowie Interpretation und Rezeption. Als Anregung und Grundlage für die Round-Table-Diskussionen, an denen sich auch das Auditorium aktiv beteiligte, lagen mehr als zwanzig Positionspapiere namhafter Musik- und Theaterfachleute vor, die sich mit Wagners Werk und Wirkung in vielfältiger Weise und mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung beschäftigten. Diese Beiträge werden im vorliegenden Buch erstmalig einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie gehören mittlerweile selbst zur Rezeptionsgeschichte Wagners und können allein schon deshalb auch ein Vierteljahrhundert später noch Interesse beanspruchen. Denn das Werk Richard Wagners ist nach wie vor »von faszinierender und ungebrochener Aktualität«.
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